Darum SPD: Starke Familien

Veröffentlicht am 15.02.2013 in Familien

Vater, Mutter, Kind(er) – das ist längst nicht mehr die Regel. Zwei Mütter vielleicht? Oder zwei Väter? Mit Trauschein oder ohne? Alleinerziehende? Familie ist bunt und vielfältig. Sie ist für uns überall da, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Für die Kinder, die Partnerin, den Partner oder die Eltern.

Starke Familien – mit und ohne Trauschein
Nach wie vor wird die Ehe steuerlich gefördert. Besonders, wenn der Mann viel und die Frau wenig oder nichts verdient. Egal, ob sie Kinder haben. Und beim Kindergeld bekommen Reiche durch Steuerabzug mehr als andere. Das ist ungerecht. Darum wollen wir das Ehegattensplitting umwandeln, damit mehr Geld für Familien und Kinder da ist.

Das neue Kindergeld
Darum wollen wir ein neues Kindergeld, das Familien mit niedrigem Einkommen fördert: Wer weniger als circa 3000 Euro brutto zur Verfügung hat, soll einkommensabhängig mehr bekommen. Maximal 324 Euro. Auch heute können Familien mit wenig Einkommen einen Zuschlag erhalten. Die als Kinderzuschlag eingeführte Leistung ist aber kompliziert zu beantragen und wenig bekannt. Bis heute nutzt nur ein Drittel der Anspruchsberechtigten diese Leistung. Das Neue Kindergeld erweitert den Kreis der Anspruchberechtigten. Es führt das alte Kindergeld und den Kinderzuschlag zu einer Leistung zusammen: Zum neuen, gerechten Kindergeld.

Kitas statt Betreuungsgeld
Das von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Betreuungsgeld, wird den Staat voraussichtlich 1,2 Milliarden Euro jährlich kosten. Mit diesem Geld könnten 120.000 neue Kitaplätze geschaffen werden. Die SPD fordert, dieses Projekt aufzugeben und die geplanten 1,2 Milliarden Euro umzulenken in den Kita-Ausbau. Denn hier wird es dringend gebraucht. So hätten Eltern ab August 2013 nicht nur einen Rechtsanspruch, sondern wahrscheinlich auch die Sicherheit, einen Platz in einer frühkindlichen Bildungseinrichtung angeboten zu bekommen

Echte Unterstützung bei der Pflege
Umgekehrt brauchen auch Eltern ihre Kinder. Spätestens im Alter, wenn sie krank werden und gepflegt werden müssen. Viele wollen so lange es geht in ihrer gewohnten Umgebung bleiben - eine Herausforderung für beide Generationen, bei der Familien wirkliche Unterstützung brauchen. Schwarz-Gelb lässt sie mit halbherzigen Angeboten wie der Familienpflegezeit und dem „Pflege-Bahr“ im Stich. Wir wollen Berufstätigen die Pflege von Angehörigen erleichtern: mit einem Lohnausgleich bei kurzfristiger Auszeit. Und einem 1000-Stunden-Budget für Berufstätige, die sich länger um ihre Angehörigen kümmern. Damit Pflege in der Familie keine Frage des Geldes ist.

Starke Familien. Darum gilt: Mitkämpfen. Für eine starke SPD!

 

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Roland Schröder | 

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