Nachruf

Veröffentlicht am 16.02.2017 in Kiez

Unsere Genossin Anni Brummund, geboren am 19. August 1929, ist am 7. Februar 2017 verstorben. Die SPD  Helmholtzplatz legte auf ihrer Abteilungsversammlung gestern eine Schweigeminute ein. „Wenn ihr mich braucht, bin ich immer für euch da“, erinnerte der Vorsitzende Martin Müller ihre Worte aus seinem letzten Gespräch mit ihr.

Die Kreisvorsitzende der AG 60 plus Pankow, Lioba Zürn-Kastantowicz, erinnerte in einem bewegenden Schreiben an Anni Brummund. Anni war seit 1990 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschland, des Kreisverbands Pankow und der SPD Helmholtzplatz.

Seit der Konstituierung der Seniorenvertretungen in den Bezirken war sie Mitglied im Prenzlauer Berg und nach der Bezirksfusion Mitglied der Seniorenvertretung Pankow. Auch für die neue Wahlperiode hatte sie sich wieder zur Wahl gestellt. Ihr Hauptaugenmerk lag stets bei Fragen der Entwicklung der stationären Pflege.
Anni Brummund betreute über Jahre hinweg Heimbeiräte in verschiedenen Pflegeeinrichtungen des Bezirks und arbeitete aktiv in der Bundesinteressengemeinschaft für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) mit, wo sie unter anderem Pflegeheime evaluierte.

Seit Gründung der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg hat sie sich für eine positive Entwicklung der Stiftung engagiert. Seit dem Jahr 2000 war sie ununterbrochen Mitglied des Kuratoriums und hat in dieser Position die Arbeit der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg mitgestaltet und mitgeprägt.

Im November 2012 erhielt sie vom damaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit anlässlich des 5. Berliner Stiftungstags eine Dankesurkunde für ihr Engagement in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg.
Anni Brummund wurde im Jahr 2009 für ihr besonderes soziales Engagement die Berliner Ehrennadel des Senats verliehen.

Sie hat sich nach der Volksschule und einer Berufsausbildung zur Kindergärtnerin besonders für die Bildung gehörloser Kinder interessiert. Nach einem Studium der Gehörlosenbildung arbeitete sie bereits an einer Gehörlosenschule in Berlin, bevor sie Ende der 50er Jahre die Prüfung zur Lehrerin ablegen konnte. Sie blieb ihrem Beruf bis zur Rente treu. Ihr Leben als Rentnerin war dem Ehrenamt gewidmet, für das sie all ihre Zeit aufwendete und das ihr, die keine Familie mehr hatte, wie eine Familie war.

Wir trauern um Anni Brummund und werden stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Sie bleibt unvergessen.

 

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