Nicht durch die Blume: Aktion zum Internationalen Frauentag

Veröffentlicht am 09.03.2008 in Frauen

- Schenke Rosen und sag Danke! - (© Armin Göppert)

Für die Rechte von Frauen muss man nicht durch die Blume sprechen, sondern laut seine Stimme erheben. Aber mit Blumen fällt das leichter: Die SPD Falkplatz-Arnimplatz und die AsF Nordost verteilten am Internationalen Frauentag an den Schönhauser Allee Arkaden rote Rosen – vor allem an Frauen, aber auch der eine oder andere Mann bekam eine für seine bessere Hälfte zuhause mit.

Auch im Kiez nicht alles rosig

„Rosen zu verteilen ist eine sehr schöne Aktion – bei solchen Infoständen beteiligen sich viele Genossinnen und Genossen.“ sagte dazu Markus Roick, der Abteilungsvorsitzende. „Aber das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lebenssituationen von Frauen nicht immer rosig ist. So kinderfreundlich, so modern unser Kiez ist: Es erleben auch hier immer noch vor allem Frauen, wie schwer das Leben als Alleinerziehende ist. Und viele Frauen erleben, dass gerade in prekären Arbeitsverhältnissen Frauen immer noch gegenüber Männern benachteiligt sind- der Übergang zu gesicherten Beschäftigungsverhältnissen ist für sie in der Regel schwerer zu bewältigen und das liegt nicht an schlechterer Ausbildung und Befähigung.“

Arbeitsaufträge auch für die SPD Falkplatz-Arnimplatz

Der Internationale Frauentag ist deswegen eine gute Gelegenheit, sich zu vergegenwärtigen, wie die Situation für Frauen ist und das als Arbeitsauftrag für das nächste Jahr mitzunehmen. Denn es gibt noch viel zu tun, auch in der SPD Falkplatz-Arnimplatz. „Der geschäftsführende Vorstand ist zwar geschlechterparitätisch besetzt- bei den Delegierten und Beisitzern fehlten bisher noch genügend aktive Frauen. Das wollen wir bis zur nächsten Wahl ändern“ sagte dazu Martina Krahl, stv. Vorsitzende der Abteilung und neu gewählte Beisitzerin der Kreis-AsF. „Dass heißt, dass die Abteilung auf Frauen zugehen muss. In unserem Kiez leben viele junge und politisch aktive Frauen. Wenn sie den Weg zu uns in die Abteilung nicht finden, dann müssen wir fragen, warum das so ist und auf sie zugehen, was Zeiten, Strukturen, Arbeitsprozesse angeht.“ Dabei, so Krahl weiter, ist die Abteilung aber auf einem guten Weg. Der neu gewählte Vorstand habe sich als einen Schwerpunkt der nächsten zwei Jahre gesetzt, Frauen aktiv für die Arbeit in der SPD zu gewinnen.

Frauenfrage als Teil der sozialen Frage

Trotz der Probleme und der Aufgaben - der Internationale Frauentag ist ein Grund, das erreichte zu feiern und auch ein wenig zu träumen. Die Frauenfrage ist keine, die nur die Frauen betrifft. Vielmehr ist sie, wie Bebel schon formulierte, Teil der allgemeinen sozialen Frage: Keiner braucht über soziale Gerechtigkeit reden, der über Frauen schweigt oder ihnen ein Platz am Herd verkaufen will. Wer hingegen, wie die SPD, für eine sozial gerechte, für die menschliche Gesellschaft streitet, für den bedeutet dieser Kampf die Überwindung der männlichen Gesellschaft - und das sicher nicht zum Schaden der Männer.

Bericht: Markus Roick

 

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