SPD Helmholtzplatz nominiert Andreas Geisel für den Landesvorstand

Veröffentlicht am 13.04.2016 in Berlin

Andreas Geisel (r.) im Gespräch mit Roland Schröder bei einem Abgeordnetentag am Humannplatz

Fast einmütig nominierte die SPD Helmholtzplatz auf ihrer Abteilungssitzung am 12.04.2016 den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, als stellvertretenden Parteichef für Berlin. Der Landesparteitag, auf dem über die Ämter entschieden wird, findet am 30.04.2016 statt.

Am Montag erst hatte Andreas Geisel seine Kandidatur erklärt und das Votum seines Heimatkreisverbands Lichtenberg erhalten. Am Tag darauf folgte die SPD Helmholtzplatz auf ihrer regulären Abteilungssitzung. Mit 17 Ja-Stimmen gegen 1 Nein-Stimme und bei zwei Enthaltungen war das Ergebnis eindeutig. In der Diskussion betonten mehrere Mitglieder, dass mit Andreas Geisel ein erfahrener Politiker aus dem Bereich Stadtentwicklung in den Parteivorstand aufrücken würde. Das Thema Mieten und Wohnungsbau würde damit noch mehr an Gewicht erhalten. 

Im Senat hat Geisel bereits geliefert. Allein über die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften werden in den kommenden elf Jahren rund 11,3 Milliarden Euro für den Neubau oder den Ankauf bestehender Wohnungen investieren. Das Ziel bleibt, den Wohnungsbestand von knapp 300.000 öffentlichen Wohnungen auf 400.000 zu erhöhen. Auch in der Frage der Flüchtlingswohnungen hat Geisel Erfolge vorzuweisen: Geplant sind 30 Wohncontainer und 60 modulare Neubauten. Damit entsteht Wohnraum für bis zu 45.000 Flüchtlinge. Nur so können auch die Turnhallen leergezogen werden, die zur Zeit als Notunterkunft dienen. 

 

 

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