Frauen verdienen mehr

Veröffentlicht am 23.03.2012 in Frauen

Kundgebung zum Equal Pay Day auf dem Pariser Platz

Zur Zeit verdienen sie nämlich weniger

Durchschnittlich 23 Prozent weniger, um genau zu sein. Für die gleiche Arbeit, die ein männlicher Kollege im gleichen Zeitraum leistet. Erst heute, am 23. März, haben Frauen den Verdienst erreicht, den Männer im Durchschnitt bereits zum Jahresende 2011 hatten. Darum ist heute Equal Pay Day, der Tag der Entgeldgleichheit. Viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten machen mit Aktionen und Infoständen auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam – auch die SPD Falkplatz-Arnimplatz.

Denn dieser Lohnunterschied hat Folgen: Frauen erwirtschaften weniger Vermögen und beziehen niedrigere Renten. In der Folge ist das Armutsrisiko für Frauen deutlich höher. Vor allem aber ist es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Umso mehr, als Deutschland im europäischen Vergleich den größten Unterschied in der Bezahlung von Frauen und Männern aufweist.

Dringend notwendig: Gesetz für Entgeldgleichheit
Freiwillige Vereinbarungen, wie sie die schwarz-gelbe Bundesregierung und die zuständigen Ministerinnnen Ursula von der Leyen und Kristina Schröder wollen, helfen hier nicht weiter. Sie sind längst gescheitert. Was wir brauchen ist ein klares und verbindliches Gesetz für Entgeldgleichheit. Ein solches Gesetz muss Transparenz über die Entlohnung herstellen. Bei ungleicher Bezahlung muss es einen Prozess zur Beseitigung der Lohndifferenz einleiten und festlegen. Schließlich muss das Gesetz Instrumente der Kontrolle und Durchsetzbarkeit von Lohngleichheit enthalten.

Lohngleichheit nur mit der SPD
Klar ist: Das gibt es nur mit der SPD. Nur eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung wird dem Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit Geltung verschaffen. Und wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten geben erst Ruhe, wenn echte Lohngleichheit herrscht – und es keinen Equal Pay Day mehr geben muss.

 

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