„Es geht los! Ich werde nicht wiederkommen": Das Ehepaar Eisinger im Widerstand

Veröffentlicht am 09.08.2013 in Geschichte

Charlotte Bergemann (Mitte), etwa 1936.

Das Ehepaar Eisinger lebte in der Finnländischen Straße. Walter (1910 bis 1941) war gelernter Steindrucker, Arbeitersportler und gehörte zum aktiven Kern der SAJ im Bezirk um Kurt Mattick. Seine Frau Charlotte Eisinger (geboren 1915) gehörte seit 1930 zur SAJ. Sie heiratete Walter 1938. Zusammen organisierten sie Treffen der verbotenen Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ). Die Treffen fanden wahrscheinlich zum Teil in ihrer Privatwohnung statt.

Sie waren außerdem in der Widerstandsgruppe Neu Beginnen aktiv. Walter Eisinger wurde zu Kriegsbeginn in die Wehrmacht eingezogen und fiel 1941 in Skandinavien.

Charlotte heiratete erneut und nahm den Nachnamen ihres Ehemanns, Heinz Bergemann, an. Sie war von 1963 bis 1971 Mitglied des (West-)Berliner Abgeordnetenhauses und Abteilungsvorsitzende im Wedding, wie sich Horst Löwe erinnerte.

>> Charlottes persönliche Erinnerungen an Kriegsausbruch und Widerstand

 

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