Fragen und Antworten zur Krise

Veröffentlicht am 22.12.2011 in Finanzen

Von der Subprime-Krise bis Griechenland: Lothar Binding hat auf dem politischen Themenabend der SPD Falkplatz-Arnimplatz die Krise greifbar gemacht. Engagiert und unterhaltsam schilderte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Finanzpolitiker die Anfänge der Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt und schlug dann den großen Bogen bis nach Europa.

So gelang Binding eine Veranschaulichung von Ursachen und Verlauf der Krise, wie sie die meisten im Publikum so noch in den vergangenen drei Jahren nie erfahren haben. "Das Problem ist: Es steht zwar ständig in der Zeitung, aber man versteht es doch kaum. Hier habe ich zum ersten Mal begriffen, wie es dazu kommen konnte", zeigte sich etwa ein Zuschauer beeindruckt von dem Vortrag.

Binding schilderte auch die sozialdemokratischen Antworten auf die Krise. Im Kern: Das Trennbankensystem. Nach dem Willen der SPD sollen sich Banken entweder ihrem Kerngeschäft, dem Verwalten von Sparguthaben und dem Gewähren von Krediten, widmen, oder mit riskanten Finanzprodukten handeln, nicht aber beides zugleich. So werde verhindert, dass der Hochrisikohandel die Sparguthaben oder die Kreditvergabe für die Realwirtschaft gefährdet. Zugleich soll dieser in seinem Volumen erheblich reduziert werden.

Für die SPD Falkplatz-Arnimplatz war die Veranstaltung ein gelungener Auftakt für die Veranstaltungsreihe "politischer Themenabend". „Wir werden regelmäßig Fachleute aus Bund, Land und Bezirk zu Themen einladen, die den Leuten wirklich unter den Nägeln brennen“, erklärte der Vorsitzende Markus Roick. „Das Interesse daran ist groß, wie schon diese Veranstaltung zeigte.“

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