Im Gespräch: Meinungen zum Grillen eingesammelt

Veröffentlicht am 20.08.2012 in Soziales

Den Falkplatz wieder fürs Grillen öffnen oder so lassen wie er ist? Diese Frage stellte die SPD Falkplatz-Arnimplatz am Samstag, dem 18. August den Bürgerinnen und Bürgern am Bauernmarkt in der Schievelbeiner Straße. Interessierte konnten am Stand diskutieren und ihre Meinung abgeben.

Das Ergebnis war dabei fast ausgewogen: ungefähr ein Drittel sprach sich für die Beibehaltung des Grillverbotes aus, ein Drittel dagegen und ein weiteres Drittel wollte Kompromisse ausloten. Die Haltung zum Grillen ist also nicht alleine vom Ort abhängig – nicht jeder ist für Grillen, nur weil er vom Falkplatz weiter entfernt wohnt. Bei den Gesprächen am Falkplatz wurde besonders von den Anwohnerinnen und Anwohnern die mit dem Grillen verbundene Verschmutzung durch Müll und die Geruchsbelästigung kritisiert. Hier im Arnimkiez hängt die Zustimmung stark von der Haltung zum Grillen grundsätzlich ab. Für viele gehört es einfach in einer Stadt wie Berlin dazu. Andere wiederum wollen einen Platz wie den Falkplatz zum Spazieren gehen und verweilen nutzen, und fühlen sich darin potentiell durch Grillen und die damit entstehende Müllbelastung gestört.

Die SPD Falkplatz-Arnimplatz wird über die nächsten Wochen noch weiter die Meinung der Kiezbewohner sammeln. Das so gesammelte Meinungsbild wird dann ausgewertet und das weitere Vorgehen entscheidet sich danach. „Wichtiger als reines Stimmensammeln, ist es für uns, mit den Kiezbewohnern ins Gespräch zu kommen und Interessen zu sammeln.“ so Wolf Witte, Vorsitzender der SPD Falkplatz-Arnimplatz. Weiterhin werden durch Anfragen auf Landes- und Bezirksebene Informationen für die Diskussion gesammelt.

 

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