SPD Falkplatz-Arnimplatz besichtigt den Bauernmarkt an der Seelower Straße

Veröffentlicht am 12.08.2010 in Ordnung

Seit etwa 6 Wochen gibt es einen Bauernmarkt an der Seelower Straße. Bei einem Besuch hat sich die SPD Falkplatz-Arnimplatz selbst ein Bild gemacht. Der Bauernmarkt sei in seiner jetzigen Form für den Arnimkiez ein Gewinn, war das Resümee. Vor den Nutzungseinschränkungen der Anwohnerinnen und Anwohner solle man aber nicht die Augen verschließen. Kritik fand vor allem der Stadtrat Jens-Holger Kirchner (B90/Grüne), der seine Zusage für ein Bürgergespräch nicht eingehalten hat.

Bereicherung für den Kiez

Der Bauernmarkt in der Seelower Straße ist verhältnismäßig mit etwa acht Ständen. Nach Ende der Sommerpause sollen einzelne dazu kommen, die dann neben dem REWE die Straße ausfüllen sollen. „In seiner jetzigen Zusammensetzung und Größte bereichert der Bauernmarkt den Arnimkiez. Es gibt regionale und Bio-Angebote neben besonderen Angeboten, die man nur auf Märkten findet. Auch wenn man vieles in anderen Geschäften findet: „Über einen Markt zu schlendern und sich dann ins Café zu setzen ist was anderes, als ein Einkauf bei einem Supermarkt.“ so Markus Roick, Abteilungsvorsitzender.

Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner

Zugleich stellt der Bauernmarkt wie jede Veranstaltung eine Einschränkung der Anwohnerinnen und Anwohner dar. Sie müssen für Samstag ihre Autos umparken und der Aufbau des Marktes ab halb acht ist für die Bewohner der Seelower Str. 1 bis 3 eine Beeinträchtigung. Ein Zweiradgeschäft ist für Kunden auf Mopeds in der Marktzeit schlecht zu erreichen, außer sie schieben ihr Fahrzeug. „Wir sehen die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Zugleich müssen wir dagegen den Nutzen für den Kiez abwägen. Das Ergebnis, dieses Abwägungsprozesses, die Konzession für den Markt, finden wir nachvollziehbar.“ so Markus Roick.

Kritik an Kirchner

Eindeutige Kritik fand sich jedoch am Verhalten von Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Anders als ursprünglich zugesagt, hat er vor der Markteröffnung nicht erneut das Gespräch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern gesucht, sondern in einem Schreiben und anhand von 200 Unterschriften für den Markt seine Entscheidung mitgeteilt. „Gerade von einem Grünen erwarten wir hier mehr Bürgernähe und fordern deswegen Herrn Kirchner auf, das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen.“ Erklärte Roick dazu. „Es gibt Nutzungskonflikte und Sorgen, diese muss man als Bezirksstadtrat ernst nehmen. Und Unterschriften auf einer Liste ersetzen hier sicher nicht den Austausch von Argumenten.“ Spätestens bei der Verlängerung der Konzession oder einem Wachsen des Bauernmarktes müsse Kirchner das Gespräch suchen, war die einhellige Meinung der Abteilung.

Bericht: Markus Roick

 

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Roland Schröder | 

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