SPD Falkplatz-Arnimplatz sagt Nein zum Flugbetrieb

Veröffentlicht am 17.03.2008 in Abteilung

Vorstandsmitglied Falk Bömeke (r.) diskutiert mit Jens-Peter Franke (l.)

„Ein Flughafen hat in der Stadt nichts zu suchen. Heute wäre Tempelhof nicht mal ansatzweise genehmigungsfähig und es wird eine große Entlastung für viele Berliner sein, wenn er geschlossen wird.“ erklärte Jens-Peter Franke, Abteilungsvorsitzender in Alt-Pankow und Gast auf der Abteilungsversammlung der SPD Falkplatz-Arnimplatz am 11. März 2008. Dieser Haltung schloss sich die Abteilung an: Mit breiter Mehrheit stimmte sie dafür, sich an der landesweiten Kampagne gegen Volksentscheid zu beteiligen, der von der CDU und der Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) initiiert wurde.

Es spricht wenig für Tempelhof, viel für BBI

Die Argumente von ICAT und CDU spielten dabei keine große Rolle in der Diskussion. Besonders deutlich wurde: Tempelhof wäre keine Entlastung für den neuen Flughafen BBI - er gefährdet ihn! Die Klagen von Anwohnern gegen den Ausbau von Schönefeld zu BBI wurden nur unter der Bedingung abgewiesen, dass die beiden innerstädtischen Flughäfen geschlossen würden. Konkret bedeutet das aber: „CDU und ICAT setzen für einige wenige Geschäftsflieger die Chancen von BBI aufs Spiel - damit sind 40.000 Arbeitsplätze für ganz Berlin gefährdet.“, so Markus Roick, Abteilungsvorsitzender. Der Vorteil innerstädtischer Lage reduziere sich zudem immer weiter, je besser der neue Flughafen an die Innenstadt durch die verschiedenen Verkehrsprojekte angeschlossen werde. Darüber hinaus stoßen Tegel und Tempelhof an ihre Grenzen. Mit dem zu erwartenden weiter steigenden Tourismus in Berlin ist das nur durch den Ausbau von BBI bewältigen.

Mythos Luftbrücke

Die Kampagne von ICAT und CDU konzentrierte sich weniger auf Sachfragen, sondern baute auf Emotionalisierung. Dem Senat wurde Arroganz vorgeworfen, weil er durch ein Abkommen gebunden sei, das Kohl, Wissmann und Diepgen unterzeichnet haben. Zentral für die professionell gestaltete und von anonymen Spendern finanzierte Werbekampagne war dann der „Mythos Luftbrücke“. Die SPD Falkplatz-Arnimplatz sah aber bessere Möglichkeiten für ein für alle offenes Gelände Tempelhof, das für das Gedenken an dieses wichtige Ereignis sehr viel besser genutzt werden kann als ein von wenigen genutzter Flughafen.

Bericht: Markus Roick

 

Homepage SPD Falkplatz-Arnimplatz

Facebook-Seite von Roland

Roland Schröder | 

Erfolgskarte


Erfolge des AK Stadtentwicklung und Verkehr auf einer größeren Karte anzeigen