Den Bundestagswahlkreis Pankow für die SPD zurückgewinnen!

Veröffentlicht am 04.09.2012 in Wahlen

Roland Schröder

Ende August 2012 hat Wolfgang Thierse erklärt, dass er zur nächsten Bundestagswahl nicht erneut kandidieren wird. In den dann 24 Jahren seiner Tätigkeit hat er viel für die Sozialdemokratie erreicht. Er war und ist für die Menschen in Ostdeutschland eine klar vernehmbare Stimme und hat sich für die Pankower Interessen stark gemacht. Die Fußstapfen von Wolfgang Thierse sind groß und das Medieninteresse an seiner Nachfolge ist hoch. Deshalb braucht die SPD Nord-Ost eine überzeugende Persönlichkeit für einen Neuanfang. Zahlreiche Genossinnen und Genossen haben mich in den letzten Tagen in meinen Überlegungen bestärkt, den Neuanfang als Kandidat zu gestalten. Deshalb bewerbe ich mich als Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl 2013.

Mit der Wahlniederlage der SPD im Jahr 2009 ging auch das Direktmandat in Pankow verloren. Auf Grund meiner langjährigen politischen Erfahrungen und der Beteiligung an vielen Wahlkämpfen, zuletzt als Wahlkreiskandidat für die Abgeordnetenhauswahl im Jahr 2011, bin ich der festen Überzeugung, dass die SPD den Wahlkreis Pankow mit einem gut organisierten und leidenschaftlich geführten Wahlkampf direkt zurückgewinnen kann.

Neben der Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Bundespolitik möchte ich als Mitglied des Bundestages weiterhin möglichst viel für die Menschen im Wahlkreis erreichen, z. B.: die Förderung des Wissenschaftsstandortes Buch, die Sicherung der Sanierungsergebnisse, den Lärmschutz entlang der Stettiner Bahn und die Heidekrautbahn auf der Stammstrecke bis Gesundbrunnen. Dafür bringe ich die notwendige Leidenschaft und Begeisterung für parlamentarische Debatten, die handwerklichen Fertigkeiten und Fähigkeiten sowie die Erfahrung aus zwölf Jahren Bezirkspolitik mit. Gerade aus den Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Debatten in der Bezirksverordnetenversammlung sehe ich Handlungsbedarfe auf der Bundesebene, die ich als Abgeordneter für Pankow angehen werde:

  • Die SPD soll wieder stärker die Partei der sozialen Verantwortung werden. Das bedeutet für mich: für bezahlbaren Wohnraum kämpfen, Wohnquartiere und ihre Bewohner schützen – dazu ist das Baugesetzbuch ein wichtiger Hebel –, Wohnraumförderung umgestalten sowie Mindestlöhne und gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchsetzen.
  • Die SPD soll für eine offene und zugleich sichere Gesellschaft stehen. Das bedeutet für mich: Mobilität fördern, Barrieren jeglicher Art abbauen, den Zugang zur Daseinsvorsorge verbessern, Altersarmut bekämpfen, sichere Renten einfordern und vor dem Hintergrund der Schuldenbremse die finanzielle Handlungsfähigkeit von Berlin sichern.

Als Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplanung betreibe ich seit 2008 ein Planungsbüro, das überwiegend im Land Brandenburg tätig ist. Dabei sind die Erstellung integrativer städtebaulicher und regionaler Konzepte, die Sicherung der Daseinsvorsorge und die interkommunale Kooperation thematische Schwerpunkte der Tätigkeit. Aus dieser querschnittsorientierten Arbeit bestehen fachliche Überschneidungen zu allen wesentlichen Politikfeldern.

Im letzten Jahr habe ich in dem für die SPD schwierigen Wahlkreis VI (Arnimplatz, Falkplatz, Helmholtzplatz) die Direktkandidatur übernommen. Trotz der wenig ermutigenden Ausgangslage sowie der geringen Chance ihn gegen den Mandatsinhaber zu gewinnen, haben wir mit Begeisterung und auch Spaß einen intensiven Wahlkampf geführt. Mit dem eingerichteten Büro als Herzstück des Wahlkampfes konnten wir viele Menschen auch tagsüber erreichen und haben so die Sichtbarkeit der SPD deutlich erhöht. Zugleich war es für uns der zentrale Treffpunkt zur Steuerung des Wahlkampfes und zur Vorbereitung von Aktionen. Neben der hohen Präsenz auf den Straßen und Plätzen der Kieze haben wir meine zahlreichen Kontakte zu Initiativen und Vereine genutzt. Für den Bundestagswahlkampf 2013 werde ich mich daher nach einem geeigneten Standort umsehen, um neben dem Kreisbüro eine weitere erkennbare Präsenz der Partei zu ermöglichen und meine bezirksweit bestehenden Verbindungen einsetzen.

In diesem Sinne verspreche ich einen aktiven basisorientierten Wahlkampf für die SPD in Pankow, den ich mit Herz und Elan führen werde. Als Abgeordneter werde ich stets als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Anregungen und Hinweise gerne aufgreifen. Dafür bitte ich Sie um das Mandat und um Ihre Unterstützung!

 

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