19.09.2013 in Stadtentwicklung
Eigentlich könnte alles ganz einfach sein, aber nur eigentlich. Der Bezirk und der Eigentümer des Rangierbahnhofs sind sich weitgehend über die Entwicklung eines neuen städtischen Quartiers auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow einig. So sollen ca. 600 Wohnungen, ein Schulkomplex für 1.200 SchülerInnen, ein lebendiger Stadtplatz am Bf. Pankow, ein Grünzug entlang der Bahntrasse samt einer neuen Querung für den Rad- und Fußverkehr in Höhe Neumannstraße, eine leistungsfähige Straßenbahnstrecke von Pankow über Heinersdorf bis Weißensee sowie ein Einkaufszentrum mit bis zu 30.000 qm Verkaufsfläche und ein Möbel Höffner im östlichen Bereich des Geländes entstehen.
Darüber wird derzeit im Werkstattverfahren diskutiert. Das vorliegende Gutachten zur Verträglichkeit eines neuen Einkaufszentrums bestätigt die Machbarkeit des Vorhabens und weist nur geringe Auswirkungen auf die bestehenden Einzelhandelseinrichtungen aus, da Bevölkerungswachstum und die Erhöhung der Kaufkraft erhebliche Nachfragesteigerungen generieren werden. Außerdem unterstreicht das Gutachten die rechtliche Machbarkeit und zeigt Wege zur Umsetzung des Vorhabens auf. Am 10. Oktober 2013 tritt die Werkstatt wieder zur Beratung zusammen. Der rbb hat über den Projektstand in der Abendschau berichtet.
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20130918_1930/streit-um-rangierbahnhof.html
04.09.2013 in Umwelt von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Jeder hat einen Minigarten vor der Haustür. Um jeden Straßenbaum gibt es etwas Erde zum Bepflanzen. Wichtig ist dabei, nichts zu tun, was dem Baum schadet, also zum Beispiel nicht die Wurzel zu beschädigen, Schnittmaßnahmen am Baum vorzunehmen oder einen Bodenauftrag zu legen, der den Stammfuß verdeckt. Dies und einiges mehr kann man in einer Broschüre des Bezirksamtes nachlesen. Dort finden sich auch Informationen zu Spenden für neue Straßenbäume.
21.08.2013 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Wenn es verboten ist, sich zu versammeln, heißt Widerstand, dies trotzdem zu tun: Willi Dragolow stellte seine Wohnung in der Kopenhagener Straße für illegale Treffen einer Gruppe von Jungsozialisten zur Verfügung. Politische Diskussionen, aber auch Wanderungen und Ausflüge gehörten zum Programm dieser Widerständler. Über sein weiteres Schicksal konnten wir nichts in Erfahrung bringen.
17.08.2013 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Max Kreuziger (1880-1953) wohnte in der Driesener Straße 17. Er war als Lehrer tätig und Stadtverordneter von Berlin, von 1922 bis 1930 als Fraktionsvorsitzender. Ab 1931 verfolgte er als Referent für weltliche Schulen im Preußischen Kultusministerium das Ziel einer sozialdemokratischen Schulreform.
>> Weiterlesen und erfahren, wie Max Widerstand gegen die Nazis leistete
13.08.2013 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Gerhard Hein (1914 bis 1987, im Bild auf der rechten Seite) wohnte in der Stolpischen Straße 23 – heute die Paul-Robeson-Straße. Von Beruf Tischler, war er bereits mit 14 Jahren Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend. Er vertrat die SAJ im Vorstand der 31. SPD-Abteilung am Arnimplatz und folgte Erwin Etzkorn als Vorsitzender der SAJ Arnimplatz nach.
Der Sozialdemokrat leistete Widerstand gegen die Nazis als Mitglied der illegalen Gruppe „Neu Beginnen“. Im März 1936 verurteilte ihn das Kammergericht Berlin wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 2 ½ Jahren Zuchthaus.
>> Lesen Sie Heins Schilderungen über die konspirative Arbeit bei „Neu Beginnen“