09.08.2013 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Das Ehepaar Eisinger lebte in der Finnländischen Straße. Walter (1910 bis 1941) war gelernter Steindrucker, Arbeitersportler und gehörte zum aktiven Kern der SAJ im Bezirk um Kurt Mattick. Seine Frau Charlotte Eisinger (geboren 1915) gehörte seit 1930 zur SAJ. Sie heiratete Walter 1938. Zusammen organisierten sie Treffen der verbotenen Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ). Die Treffen fanden wahrscheinlich zum Teil in ihrer Privatwohnung statt.
Sie waren außerdem in der Widerstandsgruppe Neu Beginnen aktiv. Walter Eisinger wurde zu Kriegsbeginn in die Wehrmacht eingezogen und fiel 1941 in Skandinavien.
Charlotte heiratete erneut und nahm den Nachnamen ihres Ehemanns, Heinz Bergemann, an. Sie war von 1963 bis 1971 Mitglied des (West-)Berliner Abgeordnetenhauses und Abteilungsvorsitzende im Wedding, wie sich Horst Löwe erinnerte.
>> Charlottes persönliche Erinnerungen an Kriegsausbruch und Widerstand
08.08.2013 in Umwelt von SPD Falkplatz-Arnimplatz
05.08.2013 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz
„Mein Nachbar war im Widerstand“: Unter diesem Motto gedenkt die SPD Falkplatz-Arnimplatz des sozialdemokratischen Widerstands im Kiez zwischen 1933 und 1945. Insgesamt neunzehn „Nachbarn“ konnten in den Archiven gefunden werden, die wir der Reihe nach vorstellen wollen – beginnend mit Ella Kay, Stadtverordnete und Leiterin des Jugendamtes Prenzlauer Berg. Sie wurde von den Nazis 1933 aus ihren Ämtern vertrieben, war danach trotz polizeilicher Überwachung im Widerstand aktiv. Nach dem Krieg war sie für kurze Zeit sozialdemokratische Bezirksbürgermeisterin des Prenzlauer Bergs.
30.07.2013 in Stadtentwicklung von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Von Markus J. Roick
17.07.2013 in Stadtentwicklung von SPD Falkplatz-Arnimplatz
Leerstehende Ladengeschäfte werden oft zugekleistert, sind unansehnlich und reduzieren dadurch die Lebensqualität im Kiez. Im Bezirk gibt es viele Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten öffentlich zur Schau stellen wollen, mangels Galerieplatz aber nicht können. Beides lässt sich zusammen lösen. Der Arbeitskreis „Schönhauser Allee wiederbeleben“ der SPD Falkplatz-Arninplatz schlägt vor, die Schaufenster leerstehender Geschäfte als Galerie für Kunst zu nutzen.