01.06.2015 in Vereinsleben von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Kegeln mit...Gernot Erler

 
Die Abteilung zusammen mit den Gästen aus Mitte und Gernot Erler

Am 20.05.2015 veranstaltete die SPD Falkplatz-Arnimplatz nunmehr zum dritten Mal ihren beliebten Kegelabend mit Prominenz.

„Stargast“ aus der Bundespolitik war diesmal Gernot Erler, der seinen langjährigen Büroleiter Peter Fäßler aus der Abteilung Rosenthaler Vorstadt mitbrachte.

Als langjähriger Außenpolitiker und Russlandbeauftragter der Bundesregierung, entwickelte Gernot nach dem ersten Durchlauf – bei dem er als lautstarker Unterstützer seines Teams alles gab – ein differenziertes Bild des gegenwärtigen Konfliktes in der Ukraine.

Seine persönlichen Gespräche mit Poroschenko und Putin, wie auch seine detaillierte Kenntnis der beiden Minsker Abkommen erlaubten es ihm, hier jenseits der täglichen Pressemitteilungen Erkenntnisse an uns zu vermitteln, die man so kaum woanders hätte gewinnen können.

Insbesondere die Rolle der verschiedenen Seperatisten-Grupppen auf beiden Seiten, wie auch die Rolle Deutschlands als unfreiwilliger Vermittler wurde intensiv beleuchtet.

Da alle gebannt zuhörten und Gernot auf alle Fragen geduldig und kompetent antworten konnte, blieb es diesmal einvernehmlich bei einer Runde Kegeln.

Diese gewann als bester Einzelspieler Peter Fäßler mit 53 Holz, sein Team konnte sich auch mit 215:188 Holz den Sieg sichern.

Beste Einzelsspielerinnen waren Eva Lautsch und Lisa Heinrich mit jeweils 52 Holz

Unser Abteilungsvorsitzender Matthias Traub konnte sein Glück kaum fassen, als nach der Auszählung klar war, dass diesmal – wenn auch knappp – nicht er, sondern unser Genosse Konstantin Schendzielorz aus der Nachbarabteilung Gesundbrunnen zum Rattenkönig gekürt wurde.

Gernot und Peter teilten sich die Bahnkosten und durch großzügige Spenden der anwesenden Abteilungsmitglieder wurden sowohl die Rattenrunde Schnaps, wie auch 30 EUR Tellerspende für die Abteilungskasse erlöst.

Danke an dieser Stelle unserem prominenten Ehrengast Gernot Erler, der sich – wie vor ihm Jan und Aydan – gelöst, sympathisch, humorvoll und großzügig integrierte und den Abend für alle Anwesenden zu einem Erlebnis machte.

Neu dabei war Lisa Heinrich, wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der nächsten Abteilungsversammlung!

31.05.2015 in Kiez von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Bewegung bei den Spielplätzen im Falkplatzkiez

 
Seit Jahren gesperrt, dieses Jahr wieder offen? Der Spielplatz Rhinower/Kopenhagener Straße

Die beiden Spielplätze in der Kopenhagener Straße werden mit Mitteln des Programms „Stadtumbau Ost“ aufgewertet. Darüber hat das Bezirksamt mit Aushängen die Anwohnerinnen und Anwohner informiert. Wer über die Entwürfe mitdiskutieren will, hat dazu am 18. Juni die Gelegenheit. Im Kieztreff (Kopenhagener Str. 50) organisiert das Straßen- und Grünflächenamt eine Bürgerveranstaltung zum Thema.

Der Spielplatz Kopenhagener/Rhinower Straße ist bereits seit mehreren Jahren gesperrt, da Fundamente freiliegen und Verletzungsgefahr besteht. Wir haben darüber an dieser Stelle berichtet. Eine Initiative hat sich dafür eingesetzt, den Spielplatz zu einem urbanen Garten umzugestalten, was nur eingeschränkt möglich ist, das Ergebnis war ein Garten zum Spielen und Lernen in der Natur. In der Bevölkerung war diese Idee nicht unumstritten: Auf einer Veranstaltung des Bürgervereins im letzten Jahr gab es dagegen Widerspruch und Bedenken. In einem kinderreichen Kiez wie dem Falkplatz ist bei der jetzigen Situation eine Umwidmung von Flächen für Kinder in anderweitig genutzte Flächen problematisch.

Der Spielplatz Kopenhagener Straße 11 ist bei schönem Wetter voll mit spielenden Kindern. Die Ausstattung ist aber eher etwas „altbacken“ – das Gelände ist in das Konzept nicht integriert, die Spielgeräte eher Standard. Mit den Anwohnerinnen und Anwohnern ist hier sicher ein lebendigeres Spielplatzkonzept möglich.

Das Grundstück ist übrigens eine vom Krieg gerissene Lücke. Zuvor gab es hier ganz normale Wohnbebauung. Das Ehepaar Seelig wohnte hier, wurde aber 1943 deportiert und ermordet. Stolpersteine vor dem Spielplatzgelände erinnern an dieses Kapitel deutscher Geschichte.

 

23.04.2015 in Geschichte von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Als eine Urwahl die SPD rettete

 
Abstimmungszettel zur Urabstimmung. Trotz des Drucks der sowjetischen Militäradministration wurde am 31.03.1946 nicht nu

Eine kurze Zeitreise unternahm die SPD Falkplatz-Arnimplatz auf ihrer letzten Sitzung am 21.4.2015. Markus Roick referierte über den Weg zur Zwangsvereinigung und den Widerstand dagegen – in Berlin aber auch in der SPD-Abteilung vor Ort. Gerettet hat die Berliner SPD damals eine Urabstimmung, in der sich die Mitglieder im Westen gegen die Zwangsvereinigung aussprachen – und die Anwesenheit der West-Alliierten in der Vier-Sektoren-Stadt.

16.04.2015 in Kiez von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Eine Diktatur genügt uns - Zwangsvereinigung im Kiez 1945/46

 
Plakat der SPD in den Westzonen gegen die Zwangsvereinigung (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

Die April-Sitzung der Abteilung findet diesmal etwas später im Monat statt, nämlich am 21. April.

Dies hat einen Grund: am 21. und 22. April 1946 fand in Ostberlin der "Vereinigungskongress" von SPD und KPD zur SED statt, der die Zwangsvereinigung beider Parteien besiegelte.

Wir wollen mit unserer Veranstaltung an diesen Tag erinnern - herzlichen Dank an unser Abteilungsmitglied Markus Roick, der für diesen Abend einen Vortrag vorbereitet hat.

"Eine Diktatur genügt uns!" Zwangsvereinigung im Kiez 1945/46

Nur ein Jahr nach ihrer Wiedergründung wurde die SPD Berlin durch die Zwangsvereinigung 1946 gespalten. Ein Teil ging in die neugegründete SED, der andere Teil entschied sich für die SPD und die Freiheit.


Über diese Zeit in unserem Kiez wird Markus auf unserer Sitzung am 21.04.2015 referieren. Darum, wie es zur Urabstimmung und Spaltung kam; weshalb Berlin in vielen Fragen eine Sonderrolle einnahm und wie sich die Abteilungen an Falkplatz und Arnimplatz sowie der Kreis positionierten.

Im Mittelpunkt stehen dabei – anhand der wenigen übrig gebliebenen Spuren - die Genossinnen und Genossen, die damals im Kiez aktiv waren.

Mehr Informationen findet Ihr unter https://www.facebook.com/events/971822722857816/

Diese Sitzung ist - wie grundsätzlich alle Abteilungssitzungen - öffentlich und wir laden Euch herzlich ein, dieses Stück Berliner und Kiezgeschichte mit uns kennenzulernen. Bringt Freunde und Bekannte mit, auch sie sind herzlich eingeladen!


Wir treffen uns nächsten Dienstag, den 21. April, wie immer um 20:00 Uhr im "Weißen Hirsch" am Arnimplatz


 

13.04.2015 in Gegen Rechtsextremismus von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Starkes Zeichen gegen Nazis - SPD Falkplatz-Arnimplatz steht gegen NPD-Demo in Prenzlauer Berg

 
Die SPD Falkplatz-Arnimplatz mit Knut Lambertin

Nachdem die NPD Pankow letzte Woche angekündigt hatte, am Freitag eine Kundgebung - vorgeblich gegen "Gentrifizierung" im Herzen unseres Bezirks abzuhalten war klar, dass wir dies nicht tolerieren und in Prenzlauer Berg, Pankow und Berlin kein Platz für Hass und menschenverachtende Ideologie ist. Wenn die NPD vorgibt, gegen "Verdrängung, Mietwucher und Gentrifizierung" zu demonstrieren, ist damit nichts anderes gemeint, als dass sie für sich in Anspruch nimmt, darüber zu entscheiden, wer in unserem Bezirk wohnen darf und wer nicht.

Prenzlauer Berg und Pankow sind attraktiv für Neuberliner_innen aus ganz Deutschland und der ganzen Welt. Darüber freuen wir uns. Der Bezirk wird lebenswerter, bunter, jünger und familienfreundlicher - alles was die reaktionäre Ideologie der NPD nicht ist.

Prenzlauer Berg und Pankow heißen Flüchtlinge willkommen: wer aus Krieg, Verfolgung, Folter - und ja, auch aus materieller Not - flieht, kann sich unserer Willkommenskultur sicher sein. Wer diese ablehnt, spricht nicht für uns und gehört nicht in diesen Bezirk.

Wir sind froh und dankbar, dass neben zahlreichen Genoss_innen viele weitere Menschen unserem Aufruf gefolgt sind und dies auf der Schönhauser Allee deutlich gemacht haben. Wir freuen uns über die Unterstützung des AK Rex der SPD Pankow mit Christian Lüdde, des Kreisvorstandes mit Knut Lambertin und Dennis Buchner, der benachbarten Abteilungen, der Jusos, der ASF und vielen anderen.

Vielen Dank, dass Ihr da wart, vielen Dank, dass Ihr für ein offenes und lebenswertes Pankow und einen bunten Prenzlauer Berg eingestanden seid.

La lotta continua!

Facebook-Seite von Roland

Roland Schröder | 

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