21.09.2012 in Wohnen

Soziale Stadtentwicklung: Strategien und Steuerungsinstrumente für Pankow

 

Am 17. September 2012 fand im BVV-Saal eine Fachtagung zum Sozialen Erhaltungsrecht statt. Und wieder einmal präsentiert sich der Bezirk Pankow als politischer Vorreiter in Fragen des Mieterschutzes und der Quartiers-Entwicklung.

Im Fokus der Veranstaltung standen die Sicherung eines differenzierten und bezahlbaren Wohnungsangebots sowie eine ausgewogene Bereitstellung einer nachfragerechten sozialen Infrastruktur.

Dazu wurden Analysen zur derzeitigen Situation vorgetragen, Handlungsbedarfe herausgearbeitet und der rechtliche Rahmen des besonderen Städtebaurechts dargestellt.

Außerdem trugen die Gäste aus Hamburg und München ihre Herangehensweisen, Erfahrungen und Ergebnisse mit sozialen Erhaltungssatzungen, Umwandlungsverboten sowie Vorkaufsrechten vor. Abschließend erfolgten im Rahmen einer Podiumsdiskussion die politische Bewertung und ein Ausblick auf das weitere Vorgehen im Bezirk.

17.09.2011 in Wohnen

Anschlussförderung muss neu aufgelegt werden!

 
Mieter in Wut

Am Donnerstag besuchte ich die Mieterinnen und Mieter der Greifenhagener Straße 48 und diskutierte mit ihnen über ihre Sorgen. Sie fürchten um ihre Zukunft. Nach Auslaufen der Grundförderung sollen sie 750 statt 530 Euro bzw. 1.130 statt 800 Euro Miete bezahlen, da es keine Anschlussförderung mehr gibt und der Vermieter nach Förderzeitende nun voll zur Kasse bittet. Viele werden zum 01. Dezember 2012 ihre Wohnungen verlassen müssen, wenn es nicht zu einer schnellen Neuregelung kommt.

Da es sich um ein grundlegendes Problem handelt, ist eine verbildiche Einigung im Koaltionsvertrag erforderlich!

06.09.2011 in Wohnen

Mietsteigerungen begrenzen, Wohnraumvernichtung durch Zweckentfremdung stoppen!

 

Ferienwohnungen, Büros und Praxen vernichten in den Innenstadtbezirken immer mehr Wohnungen und verdrängen die bisherigen bzw. verhindern mögliche neue Bewohnerinnen und Bewohner. In den letzten Jahren gingen die Einwohnerzahlen im Prenzlauer Berg erstmals wieder zurück, obwohl eine Vielzahl von Wohnungen neu errichtet wurde. Steigende Mieten und anhaltende Modernisierungen leisten ein Übriges, um die soziale Entmischung der Quartiere voranzutreiben und der sozialen räumlichen Selektion Vorschub zu leisten. Die Quartiere verlieren ihre Attraktivität und Lebendigkeit, weniger Bewohnerinnen und Bewohner und mehr Touristen führen zu Schieflagen und neuen Konflikten. Dazu berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 06. September 2011 auf Seite 3. Mit dieser Entwicklung muss nun endlich Schluss sein. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung muss endlich die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen und darf das Problem der steigenden Mieten und der Wohnraumverknappung nicht länger ignorieren. Nach der Abgeordnetenhauswahl muss sich die neue Landesregierung im Koalitionsvertrag verbindlich auf klare Regelungen zur Begrenzung von Mieten und zur Zweckentfremdung von Wohnraum verständigen.

28.07.2011 in Wohnen von SPD Falkplatz-Arnimplatz

Ferienwohnungen treiben die Mieten nach oben

 
Roland Schröder, Kandidat für das Abgeordnetenhaus

In Berlin gibt es vermehrt Nutzungskonflikte zwischen Touristen in Ferienwohnungen und Anwohnern. Die Mieterinnen und Mieter beschwerten sich oft über Ruhestörungen durch die Feriengäste, wie Matthias Köhne (SPD), Bürgermeister von Pankow, gegenüber dem RBB erklärte. Die hohe Zahl von legalen wie illegalen Ferienwohnungen treibt dann die Mieten nach oben, weil sich mit Ferienvermietung deutlich mehr Einnahmen erzielen lassen als durch reguläre Vermietung. Bei uns ist das vor allem im Kiez um den Arnimplatz ein wachsendes Problem.

27.07.2011 in Wohnen

Wohnungen statt Ferienwohnungen: Politik und Verwaltung müssen konsequenter handeln

 
Roland Schröder

VON ROLAND SCHRÖDER

Endlich wird das Thema Ferienwohnungen auch von den Medien entdeckt. Dem RBB sei für den Bericht gedankt. In den Quartieren rund um die Schönhauser Allee entstanden in den letzten Jahren bereits eine nicht erfassbare Vielzahl von Ferienwohnungen und Hostels. Der Schaden entsteht dabei aber nicht nur durch die ggfs. nicht gezahlten Steuern. Vielmehr wird dadurch der in diesen Quartieren ohnehin schon knapp bemessene, aber umso begehrtere Wohnraum künstlich noch weiter reduziert.

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Roland Schröder | 

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